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31.08.2017 / Sport / Seite 16

Drama in Grün-Weiß

Randalierende Fans, spuckender Trainer – beim SK Rapid Wien wird es auch in dieser Saison nicht langweilig

Rouven Ahl

Falls man den österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien mit einem Klub aus Deutschland vergleichen wollte, dann käme statt des FC Bayern München wohl eher Schalke 04 in Frage: etwas prollig, sehr emotional und seit Jahren den eigenen Ansprüchen hinterherhinkend. Beide umgibt zudem ein Mythos, der mittlerweile eher belastet denn beflügelt.

Inkonsistenz

Seitdem Dietrich Mateschitz 2005 mit seinem Red-Bull-Konzern begann, den Konkurrenten aus Salzburg zu alimentieren, haben sich die Machtverhältnisse im österreichischen Fußball zuungunsten von Rapid verschoben. Zuletzt wurden die Grün-Weißen 2008 Meister. Daher verbieten sich auch sportliche Vergleiche zwischen Rapid und den Bayern. Das liegt zum Großteil natürlich an der finanziellen Übermacht der Salzburger. Aber auch die spielerische wie personelle Inkonsistenz der letzten Jahre ist Ursache des Niedergangs des Wiener Arbeitervereins. Der Tiefpunkt war wohl in der vergangenen Saison erreicht, als man nu...

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