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31.08.2017 / Feuilleton / Seite 10

Corbyns Cyberkommunist

Thomas Wagner

In Technologiefragen ist der von seinen Gegnern lange Zeit als altmodischer Klassenkämpfer belächelte Jeremy Corbyn ganz und gar nicht aus der Zeit gefallen. Jedenfalls hat er mit Richard Barbrook seit dem vergangenen Jahr einen ausgezeichneten Kenner und frühen Kritiker des digitalen Kapitalismus als Berater an seine Seite geholt.

Man nennt ihn auch dem »Cyberkommunisten«. 2016 verfasste der Soziologe von der University of Westminster für die Labour Party das »Digital Democracy Manifesto«. Im Interview mit der Taz (10.8.2017) plädiert er nun dafür, solidarische und sichere Alternativen zu den von privaten Anbietern betriebenen kommerziellen Internetplattformen zu entwickeln. »Schon im 19. Jahrhundert war es unser Ziel, eigenständige Arbeiterkooperativen zu bauen«, so Barbrook. Als Vorbild für die heutige linke Technikkritik hebt er die englischen Ludditen hervor. Die Textilarbeiter zerstörten Anfang des 19. Jahrhunderts Maschinen, durch die sie ihre Lebe...

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