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26.08.2017 / Ausland / Seite 6

Gegen Steuern und Ausländer

Österreich: Rechte FPÖ stellt unternehmerfreundliches Wirtschaftsprogramm vor und fordert Kürzung von Sozialleistungen

Simon Loidl, Wien

Es ist Wahlkampf in Österreich, und alle warten auf die »Freiheitlichen«. Während die anderen Parteien bereits Versprechen und Überraschungskandidaten präsentierten, verhielt sich die extrem rechte FPÖ in den vergangenen Wochen ruhig. Am Mittwoch eröffnete die Partei nun ihre Kampagne mit der Präsentation eines Wirtschaftsprogramms, das schon seit längerem angekündigt worden war. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sprach bei der Vorstellung des 50seitigen Papiers von »zehn verlorenen Jahren« unter »rot-schwarzen« Koalitionen. In dieser Zeit habe sich eine »überbordende Bürokratie« etabliert, die »Stillstand verwaltet und Missmanagement betreibt«. Als Ziele »freiheitlicher« Wirtschaftspolitik stellte Strache dem ein Nulldefizit und ein ausgeglichenes Budget entgegen, denn »man kann und darf nicht mehr ausgeben, als man einnimmt«. Dabei betonte der rechte Parteichef, dass sich die FPÖ gegen »alte und völlig überholte Klassenkampfparolen« ausspreche, weshalb s...

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