Drei Wochen lang gratis gedruckte junge Welt lesen: Das Probeabo endet automatisch, muss nicht abbestellt werden.
Sicherheit des anderen
Beilage S. 2: Die Weltmacht USA und ihr Konkurrent EU. Alternativen einer europäischen Außenpolitik
Werner Ruf* Dr. Werner Ruf ist Professor für Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen und Außenpolitik der Gesamthochschule Kassel
Der amerikanische Unilateralismus begann mit dem Ende des bipolaren Systems und fand im zweiten Golfkrieg 1991 seinen ersten Ausdruck1. Bereits damals hatte der Politologe und prominente Politikberater Charles Krauthammer in seinem Aufsatz »Der unipolare Augenblick« der politischen Führung ins Stammbuch geschrieben: »Unsere beste Hoffnung auf Sicherheit richtet sich in solchen Zeiten wie in schwierigen Zeiten der Vergangenheit auf Amerikas Stärke und den Willen – auf die Stärke und den Willen, eine unipolare Welt zu führen und ohne Scham (unshamedly) die Regeln der Weltordnung festzulegen und sie durchzusetzen.«2
Vor diesem Hintergrund erscheint der 11.September 2001 wenn nicht als Geschenk des Himmels, so doch, um Henry Kissinger zu zitieren, als »Tragödie, die zur Chance werden kann«.3 Und mit der Resolution 1368 de...
Artikel-Länge: 16276 Zeichen
Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.
Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 2,00 € wochentags und 2,50 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.
Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.
Hilfe bei Einlog-ProblemenAbo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.