24.08.2017 / Ausland / Seite 7

¡Paro general!

In Argentinien streiken erneut Tausende Arbeiter für faire Tarifverhandlungen. Präsident Mauricio Macri bleibt zynisch

Volker Hermsdorf

Zigtausende Argentinier sind am Dienstag erneut in den Streik getreten und haben in der Hauptstadt Buenos Aires gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik des rechtskonservativen Staatspräsidenten Mauricio Macri protestiert. »Wir sind gekommen, um unsere sozialen Forderungen zu präsentieren«, erklärte Juan Carlos Schmid am Nachmittag (Ortszeit) auf der Plaza de Mayo. Der Generalsekretär des mit drei Millionen Mitgliedern größten Gewerkschaftsbundes »Confederación General de Trabajo« (CGT), sprach auch im Namen der Gewerkschaftsverbände CTA und CTA Autónoma sowie zahlreicher sozialer Organisationen.

Mit der gemeinsamen Aktion wollten die sich bisher oft gegenseitig blockierenden außerparlamentarischen Akteure auch ein Zeichen der Einheit setzen, erklärte Schmid. »Heute sprechen Gewerkschaften und soziale Verbände mit einer Stimme«, sagte er und kündigte für die Zukunft »mehr Präsenz in den Straßen an«. Ob die beschworene Einheit tatsächlich zustandekommt, wi...

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