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17.08.2017 / Inland / Seite 5

Prekäres Jobwunder

Ein Fünftel der Erwerbstätigen war 2016 atypisch beschäftigt. Leiharbeitsbranche lobt sich selbst

Susan Bonath

Sie hangeln sich von einer Befristung zur nächsten, werden als Leiharbeiter von einem in den anderen Betrieb geschoben oder bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Minijobs: Die Zahl atypisch Beschäftigter hat sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr erneut erhöht. Mehr als jeder fünfte Erwerbstätige war davon im vergangenen Jahr betroffen. Das waren rund 7,7 Millionen und damit 120.000 Menschen mehr als noch 2015. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch veröffentlichte.

Unter den atypisch Beschäftigten führt die Behörde 737.000 Leiharbeiter auf. Deren Zahl ist allerdings nach neuesten Auswertungen bereits auf knapp eine Million gestiegen (siehe jW vom 9. August). Weiterhin verzeichnen die Statistiker 2,2 Millionen Menschen, die nur von Minijobs leben. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) betrifft dies jedoch aktuell bereits 4,8 Millionen von insgesamt 7,46 Millionen geringfügig Beschäftigten. Darüber hinaus führt das ...

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