15.08.2017 / Ausland / Seite 7

Nennt ihre Namen

Das faschistische Attentat von Charlottesville wird zum Symbol für die wachsende Spaltung der USA

Leonie Haenchen

Jetzt ist ihr Name überall: Mit dem Hashtag #SayHerName (Sagt ihren Namen) hatten Tausende Nutzer auf Twitter die namentliche Nennung von Heather Heyer gefordert. Die 32jährige war am Sonnabend im US-amerikanischen Charlottesville einem Attentat des Neonazis James Alex Fields zum Opfer gefallen. Der 20jährige hatte sein Auto in eine Menschenmenge gesteuert. Mindestens 35 Menschen wurden verletzt, Heyer starb. Die brutale Tat ereignete sich am Rande einer ultrarechten Kundgebung, die sich gegen die vom Stadtrat beschlossene Abschaffung einer Statue des Konförderiertengenerals Robert E. Lee richtete. An ihr beteiligten sich unter anderem der ehemalige Ku-Klux-Klan-Führer David Duke, Mitglieder der »Alt-Right«-Bewegung und zahlreiche »White Supremacists«, die die »weiße Rasse« für »überlegen« halten. Heyer hatte sich an den Gegen­demonstrationen beteiligt, um ein Zeichen gegen den Hass zu setzten.

Die »SayHerName«-Kampagne richtete sich auch direkt an US-Prä...

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