12.08.2017 / Feuilleton / Seite 11

Warme Grüße nach Athen

In diesen Tagen weiß man in Kassel nie: Eindrücke von der 14. Documenta

Gerrit Hoekman

Wenn ältere Herren mit schwarzen Hüten und Dreitagebärten, vielleicht noch ein kleines Zöpfchen im schütteren Haar, am Friedrichsplatz in Kassel vor Bildern und Skulpturen nachdenklich den Zeigefinger auf die Lippen legen und ihrer weiblichen Begleitung gönnerhaft erklären, was sie in dem Kunstwerk sehen, dann ist Documenta.

Jeder landauf, landab hat davon Wind gekriegt. Die Ausstellung findet nur alle fünf Jahre statt, deshalb ist ein Besuch dort auch für Leute wie mich ein Muss, die es sonst nicht so mit zeitgenössischer Kunst haben. In dieser Hinsicht ist die Documenta wie ein Boxkampf zwischen den Klitschko-Brüdern. Das darf sich niemand entgehen lassen, auch wenn man nicht weiß, was ein linker Haken ist. Also stürzte ich mich frohen Mutes, aber ahnungslos ins Kunstgetümmel. Zur fachlichen Unterstützung hatte ich die Liebste an meiner Seite, die versteht etwas von der Materie.

Die spannendste Frage für mich: Werde ich erkennen, warum die Documenta 14 ...

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