12.08.2017 / Ausland / Seite 7

Kenyatta bleibt Präsident

Amtsinhaber gewinnt Wahl in Kenia. Beobachter aus EU und USA lassen Kandidaten des Westens fallen

Christian Selz, Kapstadt

Uhuru Kenyatta bleibt mit großer Wahrscheinlichkeit Präsident Kenias. Wie die Wahlkommission des ostafrikanischen Landes am Freitag bekanntgab, hat der Amtsinhaber die Wahl vom Dienstag mit 54,3 Prozent der Stimmen gewonnen. Für seinen Herausforderer Raila Odinga votierten demnach 44,9 Prozent der Wähler. Ein letzter Abgleich der elektronisch übermittelten Ergebnisse der Wahllokale mit den Papierwahlscheinen steht noch aus. Internationale Beobachter bezeichneten die Wahl aber bereits als frei und fair. Einzig Odinga und seine National Super Alliance (Nasa) sprachen von Wahlbetrug.

Der 72jährige Oppositionsführer folgt damit dem gewohnten Muster. Für ihn ist es bereits die vierte Niederlage bei Präsidentschaftswahlen, nach jeder Abstimmung hatte er angebliche Wahlfälschungen moniert. Auch Odingas diesjähriger Wahlkampf konzentrierte sich hauptsächlich auf Korruptionsvorwürfe und das Anprangern möglicher Manipulationen. Nur einen Tag nach der Abstimmung am ...

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