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09.08.2017 / Antifa / Seite 15

Kühnens scheinheilige Erben

Die Positionen der extremen Rechten zur Homosexualität sind nicht so eindeutig, wie sie aktuell gern behaupten

Markus Bernhardt

Extrem rechte Gruppierungen und Parteien verstärken zur Zeit ihre Hetze gegen Schwule, Lesben und Transgender. Erst Ende Juli führten sie einem sogenannten »Aktionstag gegen Homo-Propaganda« durch, zu dem die neofaschistische Splitterpartei »Der III. Weg« aufgerufen hatte. Unter anderem in der nordrhein-westfälischen Universitätsstadt Siegen kam es anlässlich des Christopher-Street-Days (CSD) am 29. Juli zu homosexuellenfeindlichen Attacken, die sich unter anderem gegen das örtliche Büro der Linkspartei richteten. Zugleich tauchten an verschiedenen Stellen der Stadt homofeindliche Flugblätter, Schmierereien und Transparente auf. Die Neonazipartei schrieb auf ihrer Internetseite, der CSD sei ein »bunter Zirkus der Abartigkeiten«. Auch in Berlin, Zwickau, Erlangen und Braunschweig kam es zu Aktionen von Neonazis gegen sogenannte sexuelle Minderheiten. So protestierte die NPD-Jugendorganisation »Junge Nationaldemokraten« (JN) am gleichen Wochenende gegen den...

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