Gegründet 1947 Donnerstag, 14. November 2019, Nr. 265
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
28.07.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Ausweg Freihandel

London setzt als Alternative zur EU auf ein Abkommen mit den USA. Doch auch dagegen wächst der Widerstand in Großbritannien

Christian Bunke, Manchester

Beim Thema »Brexit« denken die meisten Menschen an den andauernden Schlagabtausch zwischen der britischen Regierung und der EU. Die Austrittsverhandlungen werden bis ins Jahr 2019 reichlich Stoff für Medienvertreter auf der Suche nach tollen Geschichten liefern.

Doch auch abseits der europäischen Bühne werden Weichen für die Zeit nach dem »Brexit« gestellt. So weilte der konservative britische Handelsminister ­Liam Fox Anfang der Woche für zwei Tage in den USA. Dort traf er sich mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern, um einen Prozess zur Ausarbeitung eines Freihandelsabkommens zwischen Großbritannien und den USA zu beginnen.

Fox ist ein konservativer Hardliner in Sachen »Brexit«. In seiner Partei ist er einer der überzeugtesten EU-Gegner. Deshalb steht er unter Druck. Er muss beweisen, dass ein wirtschaftsliberal ausgerichtetes Großbritannien auch ohne Zugehörigkeit zu einem überregionalen Machtblock erfolgreich sein kann.

Das ist eine schwierige Aufg...

Artikel-Länge: 6782 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €