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25.07.2017 / Inland / Seite 5

Textilbündnis vor dem Ende

Konzerne wehren sich gegen Veröffentlichungspflicht allein für Ziele. Zusammenschluss zugunsten Beschäftigter droht endgültig zu scheitern

Stefan Thiel

Erst vergangene Woche vereinbarten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Bundesentwicklungsministerium eine »strategische Partnerschaft« zum Schutz von Beschäftigtenrechten und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in sogenannten Entwicklungsländern. Konkret vereinbarten beide Seiten, Gewerkschaften in solchen Staaten durch Personalentsendungen zu unterstützen. Dabei möchte man sich auf Bangladesch, Kambodscha, Myanmar und Pakistan konzentrieren. All diese Länder verfügen über eine große und aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen in Verruf geratene Textilindustrie. Etliche Handelsketten wie H & M, Zara oder Aldi lassen dort Kleidung herstellen. Wie der DGB vergangenen Mittwoch mitteilte, sollen »die Anliegen der dortigen Gewerkschaften zunehmend in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit eingebunden werden.« Darüber hinaus sei vorgesehen, dass das hiesige Ministerium die Förderung der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit fortführe. Ob dies nur g...

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