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21.07.2017 / Ausland / Seite 6

Verbunden in der Isolation

Israels Premier Benjamin Netanjahu war für drei Tage zu Besuch bei seinem Amtskollegen Viktor Orbán in Budapest

Sándor Horváth

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán und Israels Premier Benjamin Netanjahu sollten eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen. Unter den in der EU regierenden Parteien hat es bei der ungarischen Fidesz unter Ministerpräsident Orbán die meisten antisemitisch gefärbten Aussagen gegeben. Das ging soweit, dass der Jüdische Weltkongress seine Versammlung von 2013 in Budapest statt in Jerusalem abhielt, um, wie Präsident Ronald S. Lauder es beschrieb, ein »starkes Zeichen« der Solidarität zu setzen. In seiner Eröffnungsrede machte der Vorsitzende des »Verbandes der ungarischen jüdischen Glaubensgemeinden«, Peter Feldmajer, klar: Die ungarischen Juden lebten teilweise unter Bedrohungen wie »im Mittelalter und zu Zeiten des Holocaust«. Orbáns Rede auf dem Kongress wurde von der jüdischen Gemeinde als enttäuschend aufgenommen. Am letzten Dienstag jedoch lobte der israelische Ministerpräsident Netanjahu bei seinem dreitägigen Besuch in Budapest den u...

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