18.07.2017 / Ausland / Seite 7

»Frieden ist Freiheit«

Kolumbiens Kommunisten sprechen sich auf ihrem Parteitag für Bündnis mit den FARC aus. Freilassung der politischen Gefangenen gefordert

Santiago Baez

Die Kolumbianische Kommunistische Partei (PCC) und die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), die im Rahmen des Friedensprozesses ihre Waffen abgegeben haben, streben ein Bündnis zu den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr an. Das kündigten Vertreter beider Organisationen am Rande des 22. PCC-Parteitages an, der am Sonntag in Bogotá zu Ende gegangen ist. In welcher Form und mit welchem Kandidaten dies geschehen soll, werde noch diskutiert.

»Die Linke dehnt ihren Einfluss aus und wird dies weiter tun, denn es entstehen neue Kräfte«, erklärte der Generalsekretär der kolumbianischen Kommunisten, Jaime Caycedo, mit Blick auf die künftige legale Rolle der bisherigen Guerilla. Es komme jetzt darauf an, das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Einheit aller fortschrittlichen Kräfte zu stärken. Auch FARC-Comandante Carlos Lozada erklärte, das wichtigste Ziel seiner Organisation sei eine Allianz aller Kräfte, die für den Frieden in dem...

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