18.07.2017 / Titel / Seite 1

Bomben auf Zivilisten

Seit der Machtübernahme von Donald Trump vervierfachte sich die Zahl der Opfer von US-Luftangriffen in Syrien und Irak

Knut Mellenthin

Seit Donald Trump im Januar die Herrschaft im Weißen Haus übernahm, hat sich die Zahl der Zivilpersonen, die bei Bombenangriffen der USA in Syrien und Irak getötet werden, mehr als vervierfacht. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die von der Journalisten-Arbeitsgemeinschaft »Airwars« im Auftrag des linksliberalen Internet-Portals The Daily Beast durchgeführt wurde. Eine umfangreiche Analyse der Ergebnisse wurde dort am Montag www.thedailybeast.com/president-trumps-air-war-kills-12-civilians-per-day">veröffentlicht. Die Untersuchung von »Airwars« stützt sich auf örtliche Zeitungen und Internetseiten sowie die Erkenntnisse internationaler Menschenrechtsorganisationen.

Die Gruppe schätzt, dass während der Amtszeit von Präsident Barack Obama mindestens 2.300 irakische und syrische Zivilisten durch US-amerikanische Luftangriffe ums Leben kamen. Das entspricht einem monatlichen Durchschnitt von 80 Toten. Un...

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