18.07.2017 / Thema / Seite 12

Wandel inmitten der Weltkrise

Vorabdruck. Während des Ersten Weltkriegs und mit der Oktoberrevolution durchlief er eine Entwicklung vom bürgerlichen Idealismus zum »orthodoxen Marxismus«. Lehr- und Wanderjahre des jungen Georg Lukács

Erich Hahn

In den kommenden Tagen erscheint im Berliner Aurora-Verlag von Erich Hahn »Lukács und der orthodoxe Marxismus«. Der Band ist ein gründlicher Kommentar der 1923 erschienenen und berühmt gewordenen Aufsatzsammlung »Geschichte und Klassenbewusstsein« aus der Feder des 1885 geborenen ungarischen Philosophen Georg Lukács. Wir veröffentlichen an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung des Verlags vorab einen Auszug aus dem Unterkapitel »Zur Vorgeschichte«. (jW)

Lukács hat »Geschichte und Klassenbewusstsein« in einer entscheidenden Phase seines Lebens verfasst. Der Entschluss des dreiunddreißigjährigen Sohnes eines wohlhabenden, einflussreichen und obendrein geadelten ungarischen Finanzmagnaten, Mitte Dezember 1918 in die wenige Wochen zuvor gegründete Kommunistische Partei Ungarns (KPU) einzutreten, war keinesfalls ein absehbares Resultat seiner vorangegangenen Laufbahn als Theatermann, Literaturkritiker, Essayist und erfolgreicher, bekannter und angesehener...

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