17.07.2017 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Ohne prinzipielle Kritik

Zu jW-Berichterstattung rund um den G-20-Gipfel

In der Durchsicht zu den unterschiedlichen Artikeln und Blogpostings in der jW über die G-20-Proteste fällt auf, dass etwas Entscheidendes fehlt: eine über die Beschreibung von Ereignissen und Skandalen hinausgehende Analyse, die sich die Frage stellt, wie der gesamte Vorgang aus Sicht einer marxistischen Tageszeitung zu bewerten ist. Leider ist das wahrscheinlich kein Zufall oder das Ergebnis von Überlastung. Die Redaktion von jW hat vor, während und nach G 20 deutlich gemacht, dass sie dem Konglomerat von Bewegungen, das die Proteste ausmacht, insgesamt solidarisch und ohne prinzipielle Kritik gegenübersteht.

So unterschiedlich diese Bewegungen in den meisten Fragen sind – sie haben auch charakteristische und zeitgeisttypische Gemeinsamkeiten: Es fehlt eine marxistische Gesellschaftsanalyse, es fehlt fast durchgehend der aktive Bezug auf das revolutionäre Subjekt Arbeiterklasse, es...

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