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15.07.2017 / Ausland / Seite 8

»Wandel nur in unabhängigem Baskenland«

Gewerkschaft LAB will besser mit anderen Bewegungen ­zusammenarbeiten. Gespräch mit Mikel Alvarez

Wolfgang Pomrehn

Als Vertreter der baskischen Gewerkschaft LAB haben Sie in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland in Spanien einen Diskussionsprozess mit den sozialen Bewegungen angestoßen. Welche Forderungen wollen Sie gemeinsam aufstellen?

Es geht für uns über die betrieblichen Anliegen hinaus darum, einen gesellschaftlichen Wandel zu beginnen, zu dem die Unabhängigkeit von Spanien gehört. Auf der eher praktischen Seite geht es zum Beispiel um die Lage der Arbeitslosen. Die Regierung will deren Unterstützung kürzen, wogegen wir uns wehren. Im Augenblick werde 650 Euro im Monat gezahlt. Dazu kommen Zuschüsse für die Wohnung und Zuschläge für Kinder.

Ansonsten haben wir gemeinsam mit drei anderen baskischen Gewerkschaften und sozialen Bewegungen eine Charta erarbeitet, in der Forderungen enthalten sind. Dazu gehört das universelle Recht auf soziale Absicherung, wir wollen anständige und qualifizierte Arbeitsplätze für alle, das Recht auf Bildung, Wohnung und Gesundheit. W...

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