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14.07.2017 / Ansichten / Seite 8

Nicht mehr allein in Afrika

Chinesische Militärbasis in Dschibuti

Sebastian Carlens

Arme, schwache und kleine Staaten haben nicht viele Möglichkeiten, ihre Unabhängigkeit zu sichern: Sie können sich abschotten und auf Autarkie setzen – oder, wenn sie sich nicht zu einseitig binden wollen, an alle größeren Mächte gleichzeitig verkaufen. Diesen Weg beschreitet Dschibuti, ein Armenhaus in Afrika mit gerade 850.000 Einwohnern. Das Land mag unterentwickelt und nur so groß wie Mecklenburg-Vorpommern sein, doch es liegt strategisch günstig an der Meerenge Bab Al-Mandab. Jedes Schiff, das durch den Suezkanal will, kommt hier vorbei.

Das haben sich auch Frankreich, Saudi-Arabien, Japan und die USA gedacht, als sie hier ihre Militärbasen errichteten. Und nun die Volksrepublik China, die am Donnerstag ein Kriegsschiff nach Dschibuti verlegte. Dort ist seit zwei Jahren ein kleiner Marinestützpunkt geplant, der die chinesische Tankerflotte, die über diese Route die Hälfte ihrer Ölimporte abwickelt,...

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