12.07.2017 / Ausland / Seite 6

Hoffnung auf Deeskalation

Genf-Gespräche zu Syrien: UN-Sonderbeauftragter verbreitet Optimismus

Karin Leukefeld

Zu Beginn der siebten innersyrischen Gesprächsrunde in Genf hat der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, den regionalen, internationalen und geopolitischen Kontext des Krieges in Syrien hervorgehoben. Nicht nur die wenige Tage zuvor abgeschlossenen Astana-Gespräche seien wichtig, auch andere Ereignisse wirkten sich auf die Lage in Syrien aus.

»Wir reden hier nicht in einem Vakuum«, sagte de Mistura bei seiner Auftaktpressekonferenz am Montag nachmittag. Die Gespräche seien Teil eines »umfassenden politischen Prozesses«. Die Arbeit in Astana sei »sehr gut« verlaufen, auch wenn die mediale Berichterstattung das nicht widergespiegelt habe. Das anvisierte Ziel – die Markierung von »Deeskalationsgebieten« und deren Absicherung – sei zwar nicht erreicht worden, die Beteiligten hätten aber ihre »Hausaufgaben gemacht«. Außer über die Lage in Idlib hätte man sich in Astana bezüglich aller anderen Themen geeinigt, so de Mistura.

Hintergrund des »Idlib...

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