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28.08.2002 / Inland / Seite 7 (Beilage)

Vom »großen Wurf« zum Desaster

Ambulante Pflege in Deutschland ist oft nicht mehr als Notversorgung

Rainer Balcerowiak

Als großen Wurf feierten die Sozialpolitiker fast aller Parteien seinerzeit die 1996 in Kraft getretene Pflegeversicherung. Der zuständige Fachminister für Arbeit und Soziales, Norbert Blüm (CDU) sprach gar von einem »Jahrhundertwerk«. Erstmals wurde die Gewährung von Leistungen sowohl für stationäre wie auch für dauerhafte häusliche Pflege einheitlich geregelt. Letztere sollte deutlich ausgebaut werden, um zum einen die teuren Heimunterunterbringungen zurückzufahren und zum anderen pflegebedürftigen Menschen ein menschenwürdiges Dasein in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Durch einen eigenen Beitragstopf sollten zudem die Krankenversicherungen und die Sozialämter entlastet werden.

Nur wenige wiesen seinerzeit auf einen Geburtsfehler des Gesetzes hin: Leistungen aus der Pflegeversicherung sollen keineswegs eine Abdeckung der tatsächlichen Pflegekosten leisten. Vielmehr handelt es sich um einen pauschalierten, in drei Stufen gegliederten Zuschuß. Z...

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