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06.07.2017 / Ausland / Seite 7

Mit Rindern gegen Abhängigkeit

Afrikanische Union berät über allmählichen Verzicht auf Gebergelder.

Christian Selz, Kapstadt

Es waren vor allem Aktionen mit Symbolwirkung, die den am Dienstag beendeten Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Länder der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba prägten. Die Kontinentalorganisation will sich weniger abhängig machen vom Einfluss reicher Geberländer. Simbabwes Präsident Robert Mugabe kündigte daher an, eine Million US-Dollar an die AU zu spenden. Wie Telesur berichtete, habe der 93jährige dazu 300 Rinder aus seinem Privatbesitz versteigert. Mugabe hoffe, damit ein Zeichen zu setzen und andere Länder auf dem Kontinent zu ermuntern, ebenfalls stärker zum Haushalt der Organisation beizutragen. »Afrika muss sein eigenes Programm selbst finanzieren. Institutionen wie die AU dürfen nicht von Gebergeldern abhängig sein, weil dieses Modell nicht nachhaltig ist«, erklärte der Simbabwer in seiner Rede am Montag am Sitz der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt.

Das Thema der finanziellen Eigenständigkeit steht bei der Kontinenta...

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