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28.08.2002 / Feuilleton / Seite 13

Totgesagte

Anfänge der Indianerfotografie im Hamburger Völkerkundemuseum

Marc Peschke

Erst Mitte der neunziger Jahre begann man im Hamburger Museum für Völkerkunde, die jahrzehntelang vergessenen Fotobestände zu erschließen. Seit 1999 werden vor allem die frühen Amerika-Dokumente aufgearbeitet. Bereits die erste Sichtung zeigte, daß die Sammlung wesentlich größer und qualitativ hochwertiger ist, als man gedacht hatte: Sie umfaßt rund 12000 Negative und Positive auf Glas, Zelluloid und Papier – mehr als doppelt soviel wie ursprünglich angenommen. Jetzt liegt das opulente Ergebnis der Forschungsarbeit vor – ein 400 Seiten schweres Buch zur Ausstellung »Indianer 1858– 1928«, die noch bis 15. Juni 2003 im Rahmen der Hamburger Phototriennale zu besichtigen ist.

Es ist schlechthin unmöglich, die in der Ausstellung gezeigten und im Katalog abgedruckten Fotos allein als das wahrzunehmen, was sie auch sind: Phantastische Porträts federgeschmückter Häuptlinge in Sepiatönen oder erhabene Landschaftsaufnahmen von kristalliner Schärfe. Das vielmehr...

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