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30.06.2017 / Abgeschrieben / Seite 8

Kiezladen zwangsgeräumt

Nach dem Polizeieinsatz rund um die Friedelstraße 54 in Berlin am Donnerstag veröffentlichte die Initiative »Kiezladen Friedel 54 bleibt« eine Pressemitteilung. Darin heißt es:

Heute um 13.12 Uhr verschaffte sich die Berliner Polizei nach über sieben Stunden Zugang zu den Räumen des Kiezladens Friedel 54 in Neukölln. Seit dem frühen Morgen hatten sich teilweise bis zu 400 Menschen an den friedlichen Aktionen zur Verhinderung der Zwangsräumung beteiligt. Bereits am Abend vorher übernachteten rund 250 nach einer Videokundgebung vor dem kleinen sozialen Zentrum. Der kollektive Kampf der Menschen für den Kiezladen hat das System der Verdrängung im Namen individueller Profite deutlich ins Wanken gebracht.

Bereits am Morgen sorgte die Polizeiführung für einen ersten Skandal. Sie postierte die 14., 15. und 32. Hundertschaft in der Friedelstraße, welche am Anfang der Woche wegen kollektiver Eskapaden aus Hamburg abgezogen wurden. Was für Hamburg zu schlecht ist, r...

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