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30.06.2017 / Titel / Seite 1

Wölfe auf der Lauer

NATO-Truppen an russischer Westgrenze offiziell einsatzbereit. Militärbündnis fordert mehr Geld für Rüstung und mehr Soldaten in Afghanistan

Jörg Kronauer

Klare Erfolge vermeldete in Brüssel NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag in Sachen Ausweitung der Rüstungsetats. Washington übt seit Jahren steigenden Druck auf Kanada und die europäischen Mitglieder des Nordatlantikpaktes aus, ihre Militärhaushalte zu erhöhen. Dies soll die Schlagkraft des westlichen Kriegsbündnisses für den globalen Machtkampf steigern. Seit vergangenem Sommer trifft die US-Administration damit auf offene Zustimmung in Berlin: Die Bundesregierung hat ihrerseits begonnen, weltweit einsatzfähige EU-Streitkräfte zu formieren. Das Ergebnis der gemeinsamen Militarisierung ist klar erkennbar: Nach NATO-Angaben stecken die europäischen Mitgliedstaaten und Kanada im laufenden Jahr ungefähr zwölf Milliarden US-Dollar mehr in ihre Streitkräfte als noch 2016. Nach Zuwächsen von 1,8 Prozent (2015) respektive 3,3 Prozent (2016) sei dies ein Anstieg um 4,3 Prozent, konstatierte Stoltenberg gestern beim Treffen der zuständigen Minister....

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