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26.06.2017 / Ausland / Seite 8

»Am 30. Juni gibt es den nächsten Generalstreik«

Brasiliens Gewerkschaften gegen Verschlechterungen im Arbeitsrecht. Sie fordern Neuwahlen. Ein Gespräch mit Guiomar Vidor

André Scheer

Knapp ein Jahr ist seit dem institutionellen Putsch gegen die frühere brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff vergangen. Wie hat sich die wirtschaftliche Lage der Arbeiter seitdem verändert?

Dieser Putsch wurde von konservativen Politikern sowie von reaktionärsten Unternehmern durchgeführt. Sein Hauptziel war es, den Wandel zu stoppen, der mit der Wahl von Präsident Lula im Jahr 2002 eingeleitet worden war. In den vergangenen Jahren gab es viele soziale Fortschritte: Mehr als 40 Millionen Arbeiter wurden von der Armut befreit, mehr als 20 Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Man hat den Kindern aus ärmeren Familien mit verschiedenen Programmen einen Zugang zur Uni ermöglicht. Der Mindestlohn wurde um bis zu 70 Prozent erhöht, zudem hat man Wohnungsbauprogramme ins Leben gerufen.

Das Land wurde von der internationalen Wirtschaftskrise schwer getroffen. Welchen Einfluss hatte das auf das Erstarken der Rechten?

Die sozialen Programme konnten zunächst die Folge...

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