24.06.2017 / Ausland / Seite 6

Kampf gegen Kürzungen

Die Linke in den G-20-Staaten. Heute: Argentinien. Proteste gegen neoliberale Politik halten an. Neues Wahlbündnis der ehemaligen Linksregierung gegründet

Lena Kreymann

Die ehemalige Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ist auf die politische Bühne zurückgekehrt. Am Dienstag stellte sie vor Zehntausenden Anhängern in einem Fußballstadion von Buenos Aires ihr neues politisches Bündnis »Unidad Ciudadana« (Bürgereinheit) für die Parlamentswahlen im Oktober vor. »Wir müssen dem ein Ende setzen«, sagte sie mit Blick auf die neoliberale Politik ihres Nachfolgers Mauricio Macri. Mit kämpferischer Rhetorik und Aufrufen zur Einheit gegen Kürzungen und Repression versucht sie, sich an die Spitze der sozialen Proteste zu stellen, die das Land seit Macris Amtsantritt im Dezember 2015 durchlebt.

Bereits kurz danach hatte dieser Tausende Beamte entlassen und die Energie- und Strompreise um mehrere hundert Prozent erhöhen lassen. Trotz einer Inflation von offiziell 40 Prozent wurden Renten und staatliche Programme wie die »Precios Cuidados« gekürzt, die eine Basisversorgung zu geringeren Preisen ermöglicht hatten. Der Katholis...

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