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24.08.2002 / Inland / Seite 7 (Beilage)

Schlag ins Wasser

Ökonomisch fragwürdig, ökologisch irrsinnig: Ist der Elbausbau noch zu stoppen?

Reimar Paul

Umdenken oder bloßes Wahlkampfgeschwätz unter dem Eindruck der Flutkatastrophe? Kanzler Schröder, so meldeten es am Donnerstag einige Zeitungen, soll Verkehrsminister Kurt Bodewig nahegelegt haben, die Pläne für den Ausbau der Elbe zu überprüfen. Der Regierungschef habe außerdem gerügt, daß Wasserbauexperten aus dem Hause des als Beton- und Autofan geltenden Ministers Einwände gegen den Elbausbau nicht sorgfältig geprüft hätten.

Selbst wenn die Meldungen zutreffen – vom Tisch wären besagte Pläne damit noch längst nicht. Denn noch gelten die ganz anders lautenden Beschlüsse, die Elbe bis zum Jahr 2008 auch für Containerschiffe ganzjährig befahrbar zu machen. Rund 50 Meter breit und 1,60 Meter tief soll die Fahrrinne künftig werden. Die Baumaßnahmen haben längst begonnen.

1992 wurde im Bundesverkehrswegeplan festgelegt, daß der Ausbau des Flusses in drei Abschnitten erfolgen soll. Zunächst zwischen Torgau in Sachsen und Wittenberg in Sachsen-Anhalt, ...



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