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21.06.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Austerität in den USA

US-Privathaushalte sind hoch verschuldet. Subprime-Kredite erleben ein Revival. Ökonom Michael Hudson warnt vor Schuldendeflation

Simon Zeise

Zieht ein neuer Sturm über der US-Wirtschaft auf? Die größte Finanzkrise seit 1929 begann 2007 auf dem Hypothekenmarkt. Die Privathaushalte nahmen Kredite auf, die sie nicht zurückzahlen konnten. Schätzungen des Internationalen Währungsfonds zufolge sind in den USA dadurch 2,7 Billionen US-Dollar verbrannt worden, mehr als das gesamte Bruttoinlandsprodukt Frankreichs.

Inzwischen haben die privaten Haushalte in den USA 12,6 Billionen Dollar Schulden angehäuft. Auf 1,2 Billionen beläuft sich der Wert der vergebenen Autokredite. 2010 waren es 700 Milliarden. Mit 1,4 Billionen Dollar stehen Studenten bei Banken in der Kreide, um sich ihr Studium finanzieren zu können. 45 Millionen US-Amerikaner müssen ihre Studienkredite abstottern. Acht Millionen können ihre Schulden nicht bedienen. Kann das gutgehen?

US-Ökonom Michael Hudson hatte 2006 als erster öffentlich vor einer Krise auf dem US-Hypothekenmarkt gewarnt. Gegenüber jW erklärte er am Dienstag, Studien- und ...

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