19.06.2017 / Thema / Seite 12

Tropfen auf den heißen Sand

Bis zum Jahr 2030 soll die Wasserarmut, die im subsaharischen Afrika besonders groß ist, beendet werden. Angesichts mannigfaltiger Probleme scheint das nicht realistisch

Christa Schaffmann

Von den 7,5 Milliarden Menschen, die auf der Erde leben, haben 663 Millionen keinerlei Zugang zu Wasser, das man als trinkbar bezeichnen könnte. So heißt es im Weltwasserbericht, den die UNESCO im März dieses Jahres veröffentlichte. Und 500 bis 750 Millionen Menschen steht allein Wasser aus »verbesserten« Anlagen wie ummauerten, aber offenen Brunnen zur Verfügung. Bei den regelmäßig zu diesem Thema veröffentlichten Zahlen werden zudem auch die Menschen als »versorgt« gezählt, deren Anlagen wegen fehlender Wartung längst kaputt sind. Hinzu kommt: 2,4 Milliarden Menschen verfügen über keine angemessene sanitäre Grundversorgung, fast eine Milliarde Menschen muss ihre Notdurft im Freien verrichten. Vor diesem Hintergrund muss das in der 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedstaaten verabschiedeten »Agenda 2030« unter Punkt sechs angeführte Ziel, die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung bis 20...

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