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17.06.2017 / Ausland / Seite 8

»Kampf gegen Macron außerparlamentarisch führen«

Französischer Präsident wird in der Nationalversammlung mehr Rückhalt haben als in der Gesellschaft. Gespräch mit Greg Oxley

Raoul Rigault

Am vergangenen Sonntag fand in Frankreich die erste Runde der Parlamentswahlen statt. Wie beurteilen Sie als Mitglied der Kommunistischen Partei des Landes die Ergebnisse?

Das französische Wahlsystem mit seinen zwei Durchgängen führt dazu, dass die siegende Partei übermäßig stark in der Nationalversammlung vertreten ist. Deshalb ist davon auszugehen, dass der neue Staatschef Emmanuel Macron nach der Stichwahl eine komfortable Mehrheit haben wird. Es ist bezeichnend, dass sowohl der offizielle sozialistische Präsidentschaftskandidat Benoit Hamon als auch die führende Figur des Parteiapparates, Jean-Christophe Cambadélis, in ihren jeweiligen Wahlkreisen geschlagen wurden. Die linksgerichteten Abgeordneten von »France Insoumise« und der Kommunistischen Partei werden am Ende mit nur wenigen Sitzen vertreten sein. In jedem Fall wird der Kampf gegen Macron im wesentlichen ein außerparlamentarischer sein. Macrons Basis im Parlament wird sehr viel größer sein als ...

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