Gegründet 1947 Mittwoch, 17. Juli 2019, Nr. 163
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
15.06.2017 / Titel / Seite 1

Waffen für die Welt

Rüstungsexportbericht dokumentiert bombige Geschäfte deutscher Konzerne. Immer mehr Kriegswaffen werden ausgeführt

Michael Merz

Ein alarmierender Bericht, den das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Mittwoch in Genf vorstellte, verdeutlicht erneut die Grausamkeit auf Kriegsschauplätzen. Die weitaus meisten Zivilisten in Bürgerkriegen sterben demnach durch Kämpfe in Städten wie Mossul im Irak oder Al-Rakka in Syrien. Bei den Offensiven auf die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) häuften sich die Meldungen über viele zivile Opfer, hauptsächlich durch Luftangriffe der US-geführten Militärkoalition. Zwischen 2010 und 2015 war laut IKRK fast die Hälfte aller zivilen Kriegsopfer weltweit in Syrien, Irak und dem Jemen zu beklagen.

Das mörderische Kriegstreiben in Nahost wird nicht zuletzt durch Panzer, Geschütze und Munition der Rüstungsschmieden Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann oder Sturmgewehre von Heckler und Koch angeheizt. Weltweit sind deutsche Waffen gefragt – sei es bei lateinamerikanischen Drogenmafiosis oder den Despoten Nordafrikas. Am Mittwoch hat die Bu...

Artikel-Länge: 3431 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €