14.06.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Airbus probt Offensive

Nachfolger für Eurofighter und Tornado: Rüstungskonzern will neues Kampfflugzeug entwickeln und bauen. Probleme mit Atombomben

Klaus Fischer

Airbus hat reagiert. Der Rüstungsbereich des multinationalen Luft- und Raumfahrtkonzerns – Airbus Military – hat angeboten, den Nachfolger für die in der Bundeswehr und einigen weiteren NATO-Armeen eingesetzten Kampfflugzeuge »Tornado« und »Eurofighter« zu entwickeln und zu bauen. Das verriet der Bereichschef des Unternehmens, Fernando Alonso, dem Handelsblatt (Montagausgabe). Nicht zufällig erwähnte der Topmanager, dass vor allem die Lobbyisten aus zwei Staaten dem Ansinnen Rückenwind verliehen, dessen Umsetzung der Mobilisierung erheblicher staatlicher Gelder bedürfe: »Wir arbeiten in Deutschland und Spanien an verschiedenen Bausteinen dafür, ein Teil der Finanzierung kommt von den Regierungen, wir hoffen auf mehr.«

Seit Wochen geistern Meldungen und Gerüchte durch die Medien, deren Tenor ist: »Tornado« und »Eurofighter« seien veraltet bzw. in die Jahre gekommen. Es brauche neues Kriegsgerät für die Luftstreitkräfte – sowohl in Deutschland als auch in Sp...

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