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13.06.2017 / Sport / Seite 16

Groteske, Horror, wildes Tennis

Allein unter Ballmaschinen: Bilanz der French Open

Peer Schmitt

Was ist die Bilanz der Damenkonkurrenz der diesjährigen French Open? Es gab eine ganze Reihe gewaltiger »Chokes«, ein bisschen Zahlenmystik und schließlich die Kompromisslosigkeit des Spielstils der Sensationssiegerin Jelena Ostapenko. Auf dem Weg zum Titelgewinn schlug sie im Turnier sage und schreibe 299 »Winners«. Allein im Finale am Samstag gegen Simona Halep waren es 54, der letzte beim Matchball, ein Rückhandreturn die Linie entlang. Dem stand allerdings die gleiche Anzahl an unerzwungenen Fehlern gegenüber. Selten war ein wilderes Tennis zu sehen als das der 20jährigen Lettin.

Dieses barg freilich Risiken. In fünf ihrer sieben Matches musste Ostapenko über drei Sätze gehen. Ungewöhnlich, aber nicht ohne Beispiel (Serena Williams verlor bei ihrem Titelgewinn 2015 im Turnierverlauf ebenfalls fünf Sätze). Erstaunlicher sind andere Zahlen. Ostapenko ist die erste ungesetzte French-Open-Siegerin seit dem Jahr 1933! Und es war ihr erster Turniersieg überh...

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