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13.06.2017 / Feuilleton / Seite 11

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Was soll das, Grönemeyer? Zum Gratiskonzert beim G-20-Gipfel in Hamburg

Kristian Stemmler

Im Jahre 1984 erhoben die Rockstars dieser Welt ihre Stimmen, um den Völkern Afrikas das Licht zu bringen, ihnen ein Ende von Hunger und Armut zu verheißen. Der Frontmann der mäßig erfolgreichen Boomtown Rats, Bob Geldof, spielte mit der Elite der britischen Unterhaltungsmusik den schmalzigen Song »Do They Know It’s Christmas?« ein, den er mit Midge Ure von Ultravox komponiert hatte, als Reaktion auf die Hungersnot in Äthiopien.

Ein Jahr später zog das Spitzenpersonal der US-Rockmusik nach und jodelte, von Springsteen bis Bob Dylan, unter dem Banner »USA for Africa« einen Michael-Jackson-Song, der in der Zeile gipfelte: »We are the ones who make a brighter day« (Wir sind diejenigen, die die Zukunft erhellen werden). Einer der größten Hits aller Zeiten.

Ein Herbert Grönemeyer konnte da nicht hintanstehen. Noch im Verlauf jenes so segensreichen Jahres 1985 initiierte der »authentische Ruhrpottler« die »Band für Afrika«. Maffay, Lindenberg, Westernhagen...

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