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09.06.2017 / Ausland / Seite 6

Scharfmacher in der Knesset

Debatte zum Sechstagekrieg in israelischem Parlament zeigt Rechtsruck

Jasmin Werner

Die Opfer des Sechstagekrieges spielen in diesen Tagen in Israel kaum eine Rolle. Das sind die 300.000 Palästinenser, die vor 50 Jahren von den zionistischen Besatzern aus dem Gazastreifen, dem Sinai, von den Golanhöhen und aus ihrer Heimat im Westjordanland vertrieben worden. Gleichzeitig betreibt der israelische Staat durch den Bau immer neuer Siedlungen eine Politik der kolonialen Landnahme von palästinensischen Gebieten.

Die extrem rechte Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu will 1.500 neue Wohneinheiten in vorhandenen Siedlungen im besetzten Westjordanland errichten. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf die Friedensgruppe »Peace now«. Bereits am Dienstag wurden 3.000 solcher illegalen Wohneinheiten genehmigt. Netanjahu hatte am Dienstag zudem bekräftigt, den Siedlungsbau staatlich abzusi...

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