02.06.2017 / Inland / Seite 2

Streit über »sichere Gebiete«

Befürworter von Abschiebungen nach Afghanistan in Erklärungsnot

Der schwere Bombenanschlag am Mittwoch in Kabul hat die Befürworter von Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan in Erklärungsnot gebracht. Oppositionspolitiker von Linkspartei und Grünen, aber auch der SPD-Kanzlerkandidat und Parteivorsitzende Martin Schulz forderten am Donnerstag angesichts der Sicherheitslage einen Abschiebestopp. Wobei Schulz den vorübergehenden Charakter betonte. »Ich glaube, dass wir im Lichte der Ereignisse des gestrigen Tages zunächst einmal nicht weiter abschieben sollten«, zitierte die Deutsche Presseagentur den SPD-Chef. Das Auswärtige Amt – geführt von Schulz’ Vorgänger Sigmar Gabriel – müsse die Sicherheitslage neu bewerten. Dann müsse entschiede...

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