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30.05.2017 / Ansichten / Seite 8

Nörgelrhetorik

Merkels Äußerungen und US-Politik

Arnold Schölzel

Was Gerhard Schröder 2002 konnte, kann Angela Merkel 2017 auch: Über den amtierenden US-Präsidenten meckern und so einen Freifahrtschein für die Bundestagswahl lösen. Vor 15 Jahren war klar: Die wenige Monate zuvor nach dem 11. September von Schröder erklärte »uneingeschränkte Solidarität« mit den USA galt für den Irak-Krieg, den George W. Bush und seine Hofkamarilla um jeden Preis führen wollten, so nicht. Der SPD-Kanzler sprach von »Abenteuer« und garantierte dafür zugleich ein sicheres Kriegshinterland. Seitdem gibt es im Irak Al-Qaida, entstand der »Islamische Staat«, sind Millionen Iraker ums Leben gekommen, steckt die gesamte Region im »Schlamassel« wie es Donald Trump ausdrückte. Und die Bundesrepublik war mit dabei, nur nicht an der Front.

Trumps erste außenpolitischen und militärischen Amtshandlungen sind nicht geeignet, um es vorsichtig auszudrücken, aus dem Kriegssumpf herauszukommen. Wer mit Kommandoaktionen im von Sau...

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