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30.05.2017 / Ausland / Seite 7

Spiel mit dem Feuer

Kriegsrecht in Philippinen gefährdet Friedensgespräche

Rainer Werning

Die Friedensverhandlungen zwischen der philippinischen Regierung und dem linken Untergrundbündnis Nationale Demokratische Front der Philippinen (NDFP) liegen vorerst auf Eis. Der Grund ist das von Präsident Rodrigo Duterte am 23. Mai über die südliche Region Mindanao und die Inseln Basilan, Jolo und Tawi-Tawi verhängte Kriegsrecht.

Die Emissäre Manilas und der NDFP treffen sich seit Jahren unter der Schirmherrschaft des norwegischen Außenministeriums, um eine Lösung für den knapp 50 Jahre dauernden bewaffneten Konflikt zu finden. Seit der Wiederaufnahme der Gespräche unter dem neuen Präsidenten Duterte im August 2016 gab es bislang vier Verhandlungsrunden in Oslo, Rom sowie im holländischen Seebad Noordwijk aan Zee. Dort sollte vom 27. Mai bis zum 1. Juni auch die fünfte...

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