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24.05.2017 / Ansichten / Seite 8

Mit Murks zum Mitregieren

SPD hält Kurs auf große Koalition

Ralf Wurzbacher

Zuviel Bockmist macht misstrauisch. Ein Kanzlerkandidat, der als »Messias« startet, dann wochenlang abtaucht und aus dem medialen Off mitansieht, wie seine Partei drei Landtagswahlen vergeigt. Zwangsneurotisch anmutende Abgrenzungsattacken gegen die Linkspartei. Ein »Ja, aber« zur Autobahnprivatisierung. Auffallend wenig Gerede und noch weniger Substanz in puncto »soziale Gerechtigkeit«, statt dessen Lobhudelei für Gerhard Schröder und die deutsche Exportwirtschaft. Dazu Kommunikationsdesaster in Serie. Man fragt sich schon: Will die SPD wirklich an die Macht? Oder will sie am Ende doch wieder nur mitmischen, wenn Angela Merkel die Menschen weiter ohnmächtig regiert.

Den Gipfel des Gemurkses gab es am Montag zu sehen. Nach stundenlangem Verwirrspiel um die Vorlage des »Leitantrags zum Regierungsprogramm« rückte schließlich Generalsekretärin Katarina Barley mit einem halbfertigen Konzept her...

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