Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Mai 2019, Nr. 120
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
22.05.2017 / Inland / Seite 8

»Man zerschlägt nicht ungestraft Strukturen«

Berlin gibt mit der Volksbühne nicht nur die sowjetische Avantgarde auf, sondern die Literatur- und Bühnenproduktion. Gespräch mit Joachim Lux

Anselm Lenz

Seit 2009 sind Sie Intendant des Thalia-Theaters in Hamburg. Zugleich leiten Sie ein Festival. Fangen wir mal damit an: Wie ist die Arbeitsweise eines Festivals?

Ein Festival ist verdichtete Zeit, in der soviel stattfindet, wie man sich nur vorstellen kann. Künstlerisch addiert ein Festival Dinge, die man aus welchen Gründen auch immer für besonders hält. In der Regel sind das bestehende Produktionen, die für dieses Festival von auswärts kommen und etwas Neues kreieren.

Wie produzieren Sie im Stadttheater?

Ein Stadttheater hat einen Ganzjahresbetrieb, es beruht ganz zentral auf der Säule eines fest engagierten Schauspielerensembles, das das ganze Jahr über tätig ist und mit wechselnden Regisseuren arbeitet. Was die Produktionsverläufe angeht, ist es so, dass in einem Stadttheater die Produktion in der Regel von A bis Z im Haus gemacht wird, von der Planung über die Besetzung und die Akquise des entsprechenden Regisseurs bis hin zu den Werkstätten, ...

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