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22.05.2017 / Ausland / Seite 7

Erfolg der Widersprüchlichkeit

Irans Präsident Rohani verspricht Reformen, die er in seiner ersten Amtszeit nicht durchgesetzt hat

Knut Mellenthin

Hassan Rohani bleibt Präsident des Iran. Bei der Wahl am Freitag setzte sich der 68jährige Amtsinhaber mit 57,13 Prozent der Stimmen deutlich gegen seinen Hauptkonkurrenten Ibrahim Raisi durch. Der 56jährige, ein Jurist ohne politische Erfahrungen, kam auf 38,29 Prozent. Zwei weitere Kandidaten erreichten zusammen nicht einmal zwei Prozent. Der Rest der abgegebenen Stimmen war ungültig.

Hassan Rohani schnitt damit besser ab als vor vier Jahren. Damals hatte der schiitische Geistliche, der 16 Jahre lang Sekretär des einflussreichen Nationalen Sicherheitsrats war, mit 50,88 Prozent nur knapp einen zweiten Wahlgang vermieden. Dennoch sind Begriffe wie »Erdrutschsieg«, die in einigen westlichen Medien auftauchten, für das jetzige Ergebnis zu hoch gegriffen und verfälschen die Realität.

Gemessen am Umfang und dem Schwierigkeitsgrad der innen- und außenpolitischen Veränderungen, die Rohani während des Wahlkampfs angekündigt hat, verfügt der Präsident auch für sei...

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