19.05.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Neue Zumutung für Griechen

Druck der »Gläubiger«: Parlament in Athen beginnt Beratungen über neues Kürzungsprogramm

Massenproteste in Griechenland, Streiks und Demonstrationen am Mittwoch: »Wir verelenden« ist auf einem Transparent in Athen zu lesen. Und das griechische Parlament soll erneut die Weichen dafür stellen, dass dies weiterhin geschieht. Am Donnerstag vormittag begann die Debatte über ein neues Kürzungsprogramm im Volumen von knapp fünf Milliarden Euro. Es sollte bei einer namentlichen Abstimmung am späten Abend (nach jW-Redaktionsschluss) gebilligt werden. Die Beschlussfassung ist Voraussetzung für weitere Finanzhilfen der »Gläubiger« – die sich einst »Retter« nennen ließen.

Beobachter in Athen rechneten mit der Verabschiedung trotz der knappen Mehrheit von nur drei Abgeordneten für die Regierungskoalition unter dem sozialdemokratischen Regierungschef Alexis Tsipras (Syriza). Die Vorhaben sind eine weitere Zumutung für das Volk. Die wichtigsten geplanten Einschnitte betreffen die Renten, die ab 2019 um bis zu 18 Prozent ...

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