19.05.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Warnung vor rechter Hetze

Homophob motivierte Diskriminierung und Gewalt für Betroffene nicht folgenlos

Markus Bernhardt

Am Mittwoch, dem »Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie«, sind in verschiedenen bundesdeutschen Städten Lesben, Schwule, Trans- und Bisexuelle gegen rechte Anfeindungen und für eine positive Vision des Zusammenlebens auf die Straße gegangen. In einem gemeinsamen Aufruf hatten Selbsthilfeorganisationen und andere Zusammenschlüsse für eine offene, respektvolle Gesellschaft geworben, die allen Menschen Schutz und Unterstützung bietet. Mit den Worten »Die Vielfalt ist ein sicherer Ort für alle« war der Aufruf zum diesjährigen Aktionstag überschrieben. Damit reagierten die schwul-lesbischen Organisatoren auf »die beispiellosen Angriffe« auf die Rechte ihrer Klientel durch die »Alternative für Deutschland« (AfD) und andere Gruppierungen, etwa »Demo für alle«, die mit dem Slogan werben: »Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder.«

Die neuen rechten Strömungen versuchen seit einiger Zeit, Emanzipationserfolge zurückzu...

Artikel-Länge: 4169 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe