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14.08.2002 / Ausland / Seite 8

Farmer in Wartestellung

Simbabwes Präsident Mugabe bietet weißen Landbesitzern Zukunft mit Zuckerbrot und Peitsche

Rostwitha Reich, Harare

Obwohl die meisten der weißen Farmer Simbabwes die Regierungsaufforderung nach Räumung ihrer Anwesen für schwarze Neusiedler bis heute nicht befolgt haben, hat die Polizei nicht eingegriffen. Präsident Robert Mugabe gab sich in seiner Rede zum Heldengedenktag am Montag in Harare sogar ausgesprochen friedlich. Er machte zwar unmißverständlich klar, daß die Gesetze des Landes auch für Weiße gelten und letztendlich kein Pardon gegeben wird, aber er dämpfte die Furcht und sagte, daß niemandem seine Existenz genommen wird und diejenigen weißen Farmer, die die Landreform mitzutragen bereit sind, auch weiter in Simbabwe willkommen sind. Was damit gemeint ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, denn erst am Mittwoch ist in Simbabwe wieder normaler Alltag. Dieser wird mit einem großen Staatsbegräbnis für den ersten Finanzminister Simbabwes nach der Unabhängigkeit, Bernhard Chidzero, der ein Stammesbruder und enger Freund Mugabes war, aber erst einmal sowohl d...

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