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06.05.2017 / Ausland / Seite 7

Strategie des Imperiums

US-Sicherheitsberater referierte über die Interessen des Westens im Nahen Osten

Simon Zeise

Ein Falke in Berlin: Michael Doran, Abteilungsdirektor im Nationalen Sicherheitsrat unter US-Präsident George W. Bush, referierte am Mittwoch abend an der Berliner Humboldt-Universität über die strategischen Herausforderungen Israels, der USA und der EU im Nahen Osten. Geladen hatten das Mideast Freedom Forum Berlin und die Deutsch-Israelische Gesellschaft.

Von zentraler Bedeutung seien drei Faktoren, sagte Doran einleitend: »Iran, Iran und Iran – vielleicht noch Russland«. Die Herausforderung für Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu werde sein, sich nicht für seine aggressive Haltung von den USA und dem Westen stigmatisieren zu lassen. Doran habe »absolut keine Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung« in Israel und Palästina. »Ich werde meine Schuhe essen, wenn es in den nächsten vier bis acht Jahren Frieden geben wird«, sagte er.

Zwar sei das iranische Nuklearprogramm keine unmittelbare Bedrohung für Israel. Die Aufhebung der Sanktionen durch...

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