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06.05.2017 / Ausland / Seite 7

Faschistin gegen Banker

Die Franzosen haben bei der Stichwahl am Sonntag die Qual: Zu Hause bleiben oder ein »nützliches Votum« abgeben

Hansgeorg Hermann

Von der Qual der Wahl bleibt den Franzosen am Sonntag auch diesmal nur die Qual. Marine Le Pen vom faschistischen Front National (FN) oder Emmanuel Macron mit seiner neoliberalen Bewegung »En marche!« 44 Millionen Wahlberechtigte sollen ihre Stimme abgeben, für die linke Wählerschaft ist keiner der beiden Kandidaten annehmbar. Letzte Umfragen sehen den ehemaligen Investmentbanker des Geldhauses Rothschild mit bis zu 61 Prozent vor der FN-Führerin. Der 39 Jahre junge Mann, der vor nur zweieinhalb Jahren in die Politik gerufen wurde, dürfte demnach von der kommenden Woche an der neue Staatspräsident im Nachbarland sein und den bisherigen Amtsinhaber François Hollande, seinen Mentor, ablösen.

Einen Vorgeschmack auf das, was den Franzosen in den kommenden fünf Jahren Präsidentschaft eines Macron bevorsteht, gab im vergangenen Jahr die Verabschiedung des neuen, den Wirtschaftsbossen genehmen Arbeitsgesetzes. Mitten in einer Periode islamistischen Terrors mit me...

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