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12.08.2002 / Ausland / Seite 16

Baubrigaden

Immer mehr Wanderarbeiter aus Osteuropa und Teilen Asiens zieht es nach Portugal

Mario de Queiroz (IPS)

In Portugal sind Migranten aus Osteuropa und Zentralasien, deren Zustrom in jüngster Zeit ständig wächst, willkommen, helfen die Ukrainer, Belorussen, Balten oder Kirgisen dem relativ armen EU-Land doch beim raschen Aufbau seiner Infrastruktur. Vor allem der Bausektor schätzt die qualifizierten Arbeitskräfte aus dem Osten, die bereitwillig zu Niedrigstlöhnen schuften.

Bislang stammte das Gros der legalen Zuwanderer, die in Portugal einen Job suchten, aus den ehemaligen portugiesischen Kolonien in Lateinamerika und Afrika. Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei 1,9 Prozent. Inzwischen aber haben die Ukrainer die Brasilianer als bislang größte Migrantengruppe überholt.

Im Vergleich zu den übrigen Mitgliedsländern der Europäischen Union ist Portugal noch wenig industrialisiert. Doch mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 13 200 Dollar pro Kopf läßt es die Wirtschaftsleistung der Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion weit hinter sich.

Da die EU P...





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