29.04.2017 / Ausland / Seite 8

»Reihe von Rentenkürzungen ist vorgesehen«

Regierung und Parlament der Schweiz wollen Frauen länger arbeiten lassen. Nicht alle Linken wehren sich. Gespräch mit Alessandro Pelizzari

Patricia D’Incau

In der Schweiz wird aktuell um die Altersvorsorge gerungen. Regierung und Parlament wollen Änderungen bei der Alters- und Hinterlassenenversicherung, AHV, die jeder Person eine Mindestrente garantiert, durchsetzen. Auch die berufliche Altersvorsorge, BVG, wird angetastet. Welche Änderungen stehen bevor?

Die Regierung malt Katastrophenszenarien an die Wand, gemäß denen die Finanzierung der Altersvorsorge im Jahr 2020 wegen der Babyboomgeneration schwierig wird. Um das zu verhindern, sind eine Reihe von Kürzungen vorgesehen. Die größte trifft die Frauen, die künftig nicht mehr mit 64, sondern mit 65 Jahren in Rente gehen sollen. Dadurch können bis ins Jahr 2030 rund 1,2 Milliarden Schweizer Franken eingespart werden.

Eine weitere Maßnahme ist die Senkung des Umwandlungssatzes (Prozentsatz zur Berechnung der BVG-Renten, jW) von 6,8 auf sechs Prozent, was eigentlich beuteten würde, dass die Renten künftig niedriger ausfallen. Ein solches Vorhaben wurde b...

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