28.04.2017 / Sport / Seite 16

»Die Straßen sind okay«

Ein Radrennen für den Frieden soll im März 2018 durch Jordanien, Ägypten, Israel und Palästina führen. Bericht vom Testlauf

Tom Mustroph, Petra/Jordanien

Zwei Schulklassen im jordanischen Petra waren schon mal begeistert. Geduldig warteten sie am Dienstag dort, wo im März 2018 die zweite Etappe der »Middle East Peace Tour« enden soll, auf ein knappes Dutzend Radsportler, die derzeit zu Testzwecken die Route abfahren. Das Rennen soll über eine Gesamtstrecke von 681 Kilometern durch Jordanien, Ägypten, Israel und Palästina führen. Als die Fahrer am Dienstag in Sichtweite kamen, schwenkten die Jungsklassen aus einer staatlichen Schule wild jordanische Fahnen. Es sah recht offiziell aus. Die Burschen waren allesamt in Militär- und Polizeiuniformen gekleidet. Eine spezielle Note bei einem Rennen für den Frieden. Für die Organisatoren ist ein entspannter Umgang mit solchen Widersprüchen unerlässlich.

Organisator der »Peace Tour« ist der Österreicher Gerhard Schönbacher, der einst als Träger der »Lanterne rouge« bei der Tour de France von sich Reden machte. Die Sieben-Etappen-Fahrt soll für Profis und Amateure off...

Artikel-Länge: 5472 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe